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Bündner Triathleten feiern das 20-jährige Bestehen

Mit einem Fest am Gründungsort Domat/Ems feiert das Tri-Team Calanda heute das 20-jährige Bestehen. In den zwei Jahrzehnten hat sich einiges geändert – nicht aber die Zielsetzung.

Von Anita Fuchs

Triathlon. – Die Begeisterung der jungen Sportart Triathlon nach Graubünden tragen, gemeinsam trainieren und Erfahrungen austauschen: So lautete das Ziel, welches sich ungefähr ein Dutzend Triathlonbegeisterte an einem Treffen im Spätsommer 1988 steckten. Zweieinhalb Monate später, nämlich am 1. November, fand dann in Domat/Ems bereits die Gründungsversammlung statt. „Der Vorstand wurde bestellt und die Statuten aufgesetzt“, erinnert sich Wolfgang Ulber. Mit 18 Aktiv- und drei Passivmitgliedern wurde der Grundstein für den Tri-Club Ems gelegt.

Im darauf folgenden März absolvierten die Vereinsangehörigen im Hallenbad Sand in Chur die ersten gemeinsamen Schwimmtrainings. Im Gegensatz zu heute, wo sie unter den Fittichen der national bekannten Brust-Spezialistin Carmela Schlegel stehen, allerdings noch ohne Trainer. Anzufügen in diesem Zusammenhang ist jedoch, dass das „Plauschschwimmen“ im Tri-Club Ems schon 1994 zu Ende ging; damals übernahm Ralph Müller, der übrigens auch Schlegel trainierte, in dieser Disziplin das Zepter. „Ab diesem Zeitpunkt wurde hart trainiert“, so Ulber, „und grosse Fortschritte waren die Folge.“

Von der Stadt aufs Land

Ein Meilenstein wurde im September 1990 mit der Durchführung des auf grosse Begeisterung stossenden Bündner Schüler-Triathlons gelegt. „Das Schwimmen fand im Hallenbad in Domat/Ems statt. Anschliessend wechselten die 84, hauptsächlich einheimischen Kinder in den Umkleidekabinen das Tenue“, sagt Ulber mit einem Schmunzeln. Nicht zuletzt wegen Platzmangels wurde der Anlass drei Jahre später nach Chur verlegt. Weil neu auch 16- bis 18-Jährige eine Teilnahmemöglichkeit erhielten, hiess er fortan Bündner Schüler- und Jugend-Triathlon.

Im Jahr 2000 folgte eine Verlegung von der Stadt aufs Land, nämlich nach Thusis. Gleichzeitig wurde das Wettkampfangebot mit einer Erwachsenenkategorien erweitert und die Veranstaltung in Bündner Triathlon umbenannt. Eine Namensänderung erfuhr auch der Club; weil sich zu den ursprünglich primär aus Domat/Ems stammenden Triathleten vermehrt „Auswärtige“ gesellten, wurde aus dem Tri-Club Ems das Tri-Team Calanda. Die Mitgliederzahl pendelte sich bei ungefähr 30 Aktiven und zirka 15 Passiven ein. Diese Zahlen haben auch heute noch Bestand, schon mehrmals geändert hat indes die Clubbekleidung.

Teamgedanke im Vordergrund

Just aufs Jubiläumsjahr hin hat sich der Vorstand neu formiert und steht jetzt unter der Leitung von Marco Grigoli. „Wir möchten den Triathlon in Graubünden neu aufleben lassen“, gibt Anja Grigoli-Bretschneider, welche die Funktion der Technischen Leiterin innehat, das Ziel bekannt. Zur Verwirklichung dieses Vorhabens sollen unter anderem das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt und das Engagement bei den Tri-Speeders, wie die ungefähr 15 Mitglieder umfassende Nachwuchsgruppe des Tri-Team Calanda heisst, intensiviert werden. „Triathlon ist zwar ein Einzelsport, trotzdem müssen wir als Team arbeiten“, so Grigoli-Bretschneider.

Ihre Anstrengungen, aber auch jene der übrigen Vorstandsmitglieder, sind enorm. So erhalten beispielsweise sämtliche Aktiv- und Passivmitglieder in unregelmässigen Abständen die umfassende News-Zeitung mit dem originellen Namen Wadenkrampf. Neben Aus- und Rückblicken in Form von Vorschauen und Berichten enthält sie auch Porträts über Vereinsangehörige und verschiedene Übungsdaten. „Bei uns sind jederzeit Schnuppertrainings möglich und auch Nicht-Ambitionierte willkommen“, sagt Grigoli-Bretschneider unmissverständlich.


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