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Ironman 70.3 in Norwegen

Berg- und Talfahrt am Ironman 70.3 Haugesund in Norwegen

Eines vorweg: Die Strecke des Ironman 70.3 Norway ist einer der schönsten Strecken auf denen ich je unterwegs gewesen bin. Geschwommen werden die knapp 2 km in einem kleinen See nahe der Stadt Haugesund, die 92km lange Radstrecke führt nördlich in einer großen Schleife durch eine beeindruckende Landschaft mit Fjorden, Seen, Wiesen und Wäldern. Außerdem beeindruckend: es gibt auf der gesamten Radstrecke keinen einzigen Kilometer flach. Also entweder rauf oder runter. Der Abschließende Lauf über 21km findet dann direkt in Haugesund statt und auch hier gab es noch ein paar Höhenmeter zu überwinden. Alles in allen ein sehr schöner und ein sehr anspruchsvoller Kurs welcher sich auch gut für eine 70.3 WM eignen würde.

Nun zu meinem Rennen…
nach guter Vorbereitung und einigen harten Trainingseinheiten in diesem Frühjahr ging es voller Freude auf zum ersten Triathlon in dieser Saison. Zu meiner Freude traf ich gleich zur Wettkampfbesprechung den sympathischen Thüringer Triathlon-Profi Henry Beck welcher ebenfalls startete. Gemeinsam konnten wir am Nachmittag die Radstrecke besichtigen und anschließend einen gemütlichen Abend in einer Pizzeria verbringen.
Leider lief es dann am Wettkampftag nicht mehr ganz so „rund“. Pünktlich nach dem aufstehen fing es an mit regnen bei Außentemperaturen von 12°C. (Wer mich kennt, der ahnt was dann kam und braucht nicht mehr weiter lesen…). Dennoch: das Schwimmen gehörte heute zu den Highlights und so verließ ich nach für mich guten 26 Minuten das Wasser. Auch auf dem Rad fühlte ich mich sehr gut und konnte gutes Tempo fahren. Da es einige Stürze auf der nassen Strecke gab und ich ein eher Vorsichtiger Fahrer bin verlor ich doch auf den engen Strassen und Kurven einige Zeit. Das grössere Übel aber war, dass ich bei diesen Wetter wirklich keinen Durst hatte und die harten Riegel auf welchen ich wie auf einem Stück Holz herumkaute auch nicht besser waren. Dieser „Anfängerfehler“ sollte sich später rechen. Beim Lauf lief es dann erstmal bis Kilometer 10 absolut perfekt und nach Plan. Doch schon 3 Minuten später war alles vorbei. Zuerst machten beide Waden „dicht“, dann kalter Schweiss mit einen warmer Kopf und auch die schwarzen Punkte die einen Meter vor meiner Brille aufblitzten signalisierten mir nun ziemlich deutlich das aus dem Vorwärtsdrang nun ein Überlebenskampf werden sollte. Der krönende Abschluss stellten dann heftige Krämpfe 50m! vor der Ziellinie dar.

Einen Tag später ging es dann mit gemischten Gefühlen wieder zurück nach Hause mit der Erkenntnis dringend meine Wettkampfverpflegung zu überdenken. Nun freue ich mich aber bereits auf das nächste Rennen denn Körper und Geist sind in guter Verfassung und schreien jetzt nach einem guten Ergebnis.

Mit sportlichen Grüssen,
Euer Mario




Veröffentlicht von: Martina Disch

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