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Berlin Marathon

42.195km und keinen Meter weniger ist das Ziel für Carlo, Corina und mich an diesem 29. September 2013 in Berlin.
Carlo steht dieser Herausforderung relativ gelassen gegenüber; hat er diese Distanz doch schon zweimal gemeistert.  Ganz im Gegensatz zu Corina und mir!!
42.195 km an einem Stück... Almens – Chur – Almens, zwei Halbmarathons hintereinander. Ich drehe die Meter hin und her; kürzer werden sie nicht!
Der Koffer ist schnell gepackt: Laufhose und Shirt; die Laufschuhe ins Handgepäck.
Die gut anderthalb stündige Verspätung unserer Reise in die Weltstadt Berlin nutzen wir für einen zusätzlichen Teller Pasta.
Loaden heisst die Devise für heute!
In Berlin Tegel gelandet geht’s mit einem mulmigen und angespannten Gefühl subito weiter zur Startnummernausgabe im alten Flughafen Tempelhof. Ein erster Vorgeschmack der Dimensionen, die uns erwarten:
Teilnehmer aus 126 Ländern, 36'544 Finisher, 27'594 Männer und 8'995 Frauen.
Der Versuch, an der Messe unsere Beine zu schonen scheitert. Die Suche nach einem gelben Sport-BH, passend zu meinem Outfit hat Priorität.
Im Hotel eingecheckt werden noch einmal (zum dritten Mal an diesem Tag) die Tanks mit Spaghetti gefüllt.
Nachdem Getränke, Power Porridge und Gel’s bereitliegen, Zeitmessungschip montiert und die Startnummer befestigt ist, gehen wir voller Vorfreude früh schlafen.
Mit dem Wecker um 04.15 Uhr kanns eigentlich nur noch LOS gehen; die Spannung steigt.
Frühmorgens herrscht eine angenehm angespannte Spannung; die Stimmung in Berlin ist super! Zuerst noch vereinzelt, doch bald schon immer mehr und mehr, ziehen Läufer durch die noch leeren Strassen; alle mit demselben Ziel wie wir: Das Startgelände des 40. BMW Berlin Marathon 2013. Dort finden wir von A-Z alles top organisiert vor. Die ersten Sonnenstrahlen tauchen den Reichstag in goldenes Licht, die Siegessäule glänzt im Morgenlicht; es wird einen Hammertag geben mit idealen Bedingungen.
08.45 Uhr alle Läufer sind in ihren jeweiligen Startblocks; der Countdown läuft – Hühnerhautfeeling!
Die letzten Klamotten fliegen weg und es geht los. Hunderte gelber Ballone steigen in die Höhe – der Weltrekordlauf ist gestartet!
Die ersten 25km laufen Corina und ich zusammen; Carlo ist in einem vorderen Startblock eingeteilt und somit in einer früheren „Welle“ gestartet.
An der Siegessäule vorbei auf die Strecke. Die ersten 10 km sind geschenkt; die nächsten 10 grad auch noch. Es läuft gut! Bei einem Verpflegungsstand bei km 25 verliere ich Corina aus den Augen; fertig mit Weibergeplapper. Ich ziehe los und laufe meine schnellste Zeit zwischen km 30 und 35! Die Menschenmenge am Strassenrand trägt mich Meter für Meter weiter.
Bevor ich’s richtig realisiere liegen nur noch 10 km vor mir. Was bedeutet das? Tempo erhöhen? Was liegt drin? Wo wartet Herr Hammermann auf mich? Wartet er überhaupt?... Egal; einfach weiter. Schritt um Schritt. Die Stimmung geniessen.
Nun sehne ich den Verpflegungs-Stand von Albis Reisen herbei, um ein letztes Mal Kraft zu tanken und meine eigene Verpflegungstasche abgeben zu können, um die letzten 8.195 km befreit von diesen Zusatzkilos locker laufen zu können.
Dann die letzte Kurve, das Brandenburger Tor und ich weiss, jetzt ist das Ziel nicht mehr weit. Die Zuschauer feuern uns an, jubeln uns zu und feiern uns Läufer. Mit dieser Unterstützung lege ich sogar noch einen kleinen Spurt ein und überquere die Ziellinie in einer Zeit von 3:56:33. Waauu!! Was für ein Feeling und die Frage: Wo sind die 42.195km geblieben, bin ich sie tatsächlich gelaufen? Getragen von tausenden von Mitläufern, vom Publikum, der Musik und der Stimmung.
Nach einer Banane und einem verdienten Erdinger laufe ich zu meinem Kleiderdepot, wo ich mich nach einem vergeblichen Dehnversuch einfach nur hinsetze und auf Corina warte, welche kurze Zeit später mit einer Zeit von 4:00:51 ins Ziel kommt.
Sofort wird natürlich ausgetauscht, was wir auf den letzten Kilometern erlebt haben, wie’s uns gelaufen ist.
Beim vereinbarten Treffpunkt stossen wir zu guter Letzt auf Carlo. Leider machten ihm Krämpfe zu schaffen; trotzdem erreicht er eine super Zeit von 03:50:44.
Dieses Rennen war unglaublich und unvergesslich!
Wer kann schon von sich behaupten, an einem Weltrekordlauf dabei gewesen zu sein.

Nina Meier





Veröffentlicht von: Roland Schaer

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