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ULTRA TRAIL DU MONT-BLANC

Es ist Freitag der 30. August 2013 um 16.15 Uhr und ich stehe im Startblock mit 2'500 Läufern oder Verrückten … eine gewisse Spannung geht durch die Menschenmenge und dann fällt der Startschuss..wie wilde Pferden wird losgerannt….auch ich lasse mich von der Menge beeinflussen und gehe mit… nach ein paar Kilometer beruhigt sich das Tempo und es kann sehr gut gelaufen ohne geschupst zu werden.  Die ersten 30 Kilometer gehen rasch vorbei und ich fühle mich gut…nach der Ortschaft Les Contamines habe ich gegenüber meinem persönlicher Zeitplan bereits eine Stunde Vorsprung…dieser Vorsprung werde ich natürlich in der ersten Nacht brauchen für allfällige Schwierigkeiten….zügig laufe ich Richtung Cole de la Seigne auf rund 2'600 müM…leider ist es dort auch sehr kalt +3 Grad in der Nacht….diese Kälte schlägt auf meinen Magen….und in den anschliessenden Stunden habe ich wieder …den Weg gepflastert….irgendwie kommt mir das ja bekannt vor. Als ich Richtung Courmayeur unterwegs bin, mache ich einen kurzen Halt bei einem Verpflegungsposten..dabei fülle ich meine Flasche mit heissem Tee und drücke es gegen meinen Magen …. wie eine Bettflasche halt…dies wirkt Wunder und die Übelkeit ist weg…super, dann nur weiter Pelle es sind die ersten 77 Kilometer und +- 4'200 Höhenmeter geschafft und es ist Samstag 07:00 Uhr...der Aufstieg nach Grand Col Ferret hat es in sich…teilweise wären Steigeisen nicht schlecht und meine Oberschenkel brennen wie ich es noch nie erlebt habe….doch irgendwie bin ich von der Gegend so überwältigt das ich alle Schmerzen vergessen habe und nur noch geniessen kann…der Abstieg nach la Fouly bewahrheitet sich als mein Terrain und ich ziehe mein Tempo bis Champex-Lac durch (km 122)..dort liege ich rund 2 ½ Stunden vor meinem Zeitplan. Dies bewegt mich dazu ….ein bisschen easy zu sein und etwas zu essen …danach geht es Richtung Trient (Km 138) wo auch mein Coach „Angelo“ wartet ….dort angekommen zeigt sich meine Müdigkeit erstmals und bin so richtig „uf der schnora“ …mein Coach „Angelo“ …bereitet alles vor.. damit ich mich wieder erholen kann und anschliessend die letzten zwei Bergen in Angriff nehmen kann…der Aufstieg nach Catogne zehrt an meiner Substanz (4 km und knapp + 800 Höhenmeter und das gleiche hinunter…immer wieder schlage ich mein Füsse an

und ich spüre einen gewissen Druck vorne bei den Schuhen…..klar! „Zäbanägel sind wieder im Eimer“….am letzten Verpflegungsposten Valorcine (Km 149)…versuche ich mich so gut wie möglich zusammen zu nehmen und so gut wie möglich vorzubereiten dass ich den letzten Berg einfach „durchdrücke“…ich schlage ein enormes Tempo vor und befinde mich nach einer Stunde irgendwo auf einer Bergebene, sieht aus wie auf dem Mond....keine Trails, keine Leute,  nur Leuchtungsstreifen….und natürlich oben oder auch hinten im Tal ein Licht…die Bergspitze…und auf einmal ist bei meiner „Stirnlampe“ das Licht aus „Ende Feuer“…alles stockdunkel…und jetzt?...Meine zweite Stirnlampe habe ich in meinem Rucksack….als ich diese nach langem Suchen gefunden habe…geht es weiter der Mondlandschaft nach…der Abstieg erwies sich als angenehm und ich genoss die Morgendämmerung…die restlichen Kilometer geniesse ich in vollen Zügen…..endlich…endlich…fertig….war das ……abartig!

Nach knapp 39:00 Stunden laufe ich in Chamonix (km 168) um ca. 07:30 (Sonntag) ins Ziel ein…und kann es immer noch nicht glauben das ich so etwas geschafft habe ….VOLLKRASS!

Hier seine Bildgalerie




Veröffentlicht von: Martina Disch

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