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Ironman 70.3 Rapperswil 3. Juni 2012


Wie gewohnt, war ich einer der letzten, der beim Start ins Wasser ging.

Lieni und ich taktieren noch, wie wir schwimmen sollten. Wir entschieden uns dann, direkt gerade auf die Bojen zu schwimmen. Für mich erwies sich die Taktik als sehr günstig. Ich schwamm alleine. Neben mir niemand und ich konnte ruhig mein Tempo schwimmen.
Nach der Hälfte bemerkte ich, dass ich immer kältere Füsse bekam. Dies wohl, weil ich wie immer ganz ohne Beinschlag auskam. ;-)
Nach der Hälfte der Strecke waren dann auch meine Füsse motiviert, sich endlich zu bewegen.  Der wärmende Effekt war sofort zu spüren ;-) Warum nicht gleich so, Pelle! Der Wellengang Richtung Strand kam mir auch zu gute und ich konnte Boden gut machen.

Als ich durch den Hafen schwamm, versuchte ich so gut wie möglich, den Mund zuzumachen, da mir eine Brühe mit undefinierbarem Geschmack, wie etwa Benzin, Dreck, Entenkacke, entgegenkam. So geschafft, das Schwimmen ist durch.

In der Wechselzone versuchte ich, mich nicht zu lange abzutrocknen. Ich legte meinen Neoprenanzug,  wie es sich gehört, schön zusammengelegt in den Sack und musste mich immer wieder zum Vorwärtsmachen antreiben.

Auf dem Velo ging es flott weiter Richtung Zürich Oberland. Immer wieder tauchten graue Wolken auf. Ich hoffte, dass der Regen auf sich warten liess.

Ich hatte Glück und konnte die Strecke im Trocknen zu Ende fahren.

 Ich freute mich nun auf meine Lieblingsdisziplin, das Laufen. „Schnell“ zog ich meine Laufschuhe an und rannte los. Die ersten Meter legte ich ein rasantes Tempo vor. Ich fühlte mich gut. Nach einem Kilometer bemerkte ich, dass meine Oberschenkel „zu“ machten. Krämpfe traten auf und zwangen mich, immer wieder anzuhalten. Meine Gedanken waren: muss das sein! Es sind nur 21 Kilometer. Die sollte ich laufen können!

Doch der Muskel war erhärtet und liess sich nicht mehr auflockern. Ja nu, irgendwie muss ich das Ganze jetzt durchstehen, dachte ich. Ich versuchte, die Krämpfe auszublenden und das Ding durchzuziehen. Ich weiss nicht, wie viel Male ich angehalten bin. Ich dehnte, ich lockerte. Nichts half!

Es ist immer wieder erstaunlich, an welche Grenzen man bei solchen Wettkämpfen stösst. Nach 5 h 14 Minuten kam auch ich ins Ziel und war erlöst von dem Ganzen.

 

Danke Pelle, Du Kampfsau!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                    

 

 

 

 

 

 




Veröffentlicht von: Martina Disch

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